Dieses Dessert subsumiere ich mal unter dem Motto 

"alleine Essen macht dick".

War ich doch schon mehr als papp satt vom Hautgericht (heute gab es die Ofen-Süßkartoffel) gab es dennoch einen Nachtisch. Dieser war nämlich schon fertig da ich ihn vor dem eigentlichen Essen schon zubereitet hatte. Der Ursprung lag in zwei Stängeln frischem Rhabarber, den ich gestern geschenkt bekommen hatte. Nachdem ich die Flut von Ideen in meinem Kopf, was ich damit anfangen könnte, gebändigt hatte, entschied ich mich für

Pancakes mit Ahornsirup und Rhabarberkompott.

Total lecker ... aber ach so viele böse Kalorien ... und alle musste ich alleine vernichten ... Ich platze bald!!!

 


Zuerst hab ich das Rhabarberkompott zubereitet:

den Rhabarber schälen .. sonst ist die Zahnseide im Essen bereits enthalten ... und in kleine Stücke schneiden. In einen Topf geben, etwas Wasser dazu geben, damit es nicht sofort anbrennt, und reichlich Zucker dazu ... der Rhabarber ist zwar lecker, aber halt doch extrem sauer ...

Alles wenige Minuten kochen lassen, gelegentlich umrühren ... und von der Herdplatte nehmen .... auf die Seite stellen und abkühlen lassen.

Das war noch der einfachere Teil des Ganzen.

 


Nun die Pancakes mit Ahornsirup:

Für die Pancakes einen Teig zubereiten aus Mehl, Backpulver, Salz, Sojamilch und Bananen. Das genaue Repezept kann unter Rezept: Pancakes mit Ahornsirup und Rhabarberkompott nachgeschlagen werden. Nun, auch hier wollte ich mal wieder ohne Eier und Milch auskommen ... einfach auch nur um zu zeigen, dass es auch ohne Eier und Milch aus unwürdiger Massentierhaltung geht. Die Sojamilch (sicher auch nicht das Ideal, aber weit weniger kritisch als viele andere Lebensmittel) kann auch durch Mandelmilch oder einfach Wasser ersetzt werden.

 

Zunächst alles außer die Bananen mit dem Rührgerät oder Schneebesen zu einem glatten Teig verrühren. Dieser ist jetzt noch relativ flüssig .. das ändert sich aber gleich. Die Bananen in kleine Stücke schneiden und zu dem Teig geben. Hier habe ich dann mit dem Pürrierstab nachgeholfen und die Bananen fein gemixt untergearbeitet. Durch die Bananen wird der Teig schon deutlich dickflüssiger. Jetzt noch etwa 10 Minuten quellen lassen und die Konsistenz stimmt.

Der Trick mit dem Ahornsirup kommt erst in der Pfanne. Noch schmeckt der Teig relativ neutral, nur leicht nach Banane.

Eine Pfanne mit etwas Öl heiß werden lassen und den Teig portionsweise in die Pfanne geben. Den Ahornsirup wollte ich in kleinen Tröpfchen in den Teig einbacken. Dazu habe ich eine Einwegspritze (natürlich frisch aus der Apotheke, 5ml, steril verpackt)  mit Ahornsirup gefüllt. Nachdem der Teig in der Pfanne war (zwei Pancakes passen gut nebeineinander) hab ich mit der Spritze von oben kleine Tröpfchen Ahornsirup in den Teig gespritzt. Unten war der Teig ja schon gestockt ... so konnte der Sirup nicht mehr herauslaufen. Nach etwa 2-3 Minuten vorsichtig wenden und bei mittlerer Hitze goldbraun fertig backen. 

den Ahornsirup in eine Einwegspritze füllen ...

 ... und Tropfen davon in den noch weichen Teig in der Pfanne geben.

Nach dem Wenden ... fertig!

 

Durch diese Methode befinden sich im fertigen Pancake diese Tröpfchen Ahornsirup, die dem ganzen dann eine herrliche Süße geben.

 


Auf einem Teller dann zuerst etwas Kompott und anschließend einen Pancake darauf anrichten. Mit Puderzucker gestäuben und ggf. noch mit etwas Minze oder Melisse garnieren. 

Fazit:

etwas aufwendig, viel zu putzen in der Küche aber sehr lecker. Es kann sehr gut auch kalt gegessen werden, was den Stress in der Küche doch erheblich entzerrt. Die Säure vom Rhabarber mit den eher neutralen PAncakes und dem süßen Ahornsirup ist echt lecker. Das ganze kann ich mir auch sehr gut mit anderem Obst (karamelisierte Apfelspalten, gezuckerte Erdbeeren, etc.) oder Eis vorstellen ...

 

>>> direkt zum Rezept: Pancakes mit Ahornsirup und Rhabarberkompott

Nun ... eigentlich habe ich mich ja der gesunden, regionalen und saisionalen Küche verschrieben ... heute mal eine kleine Ausnahme, aber neulich habe ich ein Gericht gesehen, dass mich sofort anlachte und ich heute eine Variation davon zubereiten muste. Ich nenne das ganze einmal

Ofen-Süßkartoffel.

Vermutlich geht das genauso auch mit einheimischen Kartoffeln, aber mich reizte es eben einmal eine Süßkartofel zu verareiten ... ja, das war mein erstes Mal. Zumindest habe ich sie "regional" gekauft ... der Supermarkt war etwa 6 KM entfernt ... Laut Etikett kommt die Süßkartoffel aus Israel ... die Welt wird zwar immer kleiner, aber "regional" ist das nun trotzdem nicht wirklich. Das war aber auch die einzige Ausnahme dabei.

Die Zubereitung ist extrem einfach ... viel einfacher ist die Zubereitung eines Fertiggerichtes nun wirklich auch nicht. Aber hier kurz step-by-step die Entstehung der Köstlichkeit ... und lecker war es wirklich:

  • 1 große Süßkartoffel gründlich waschen und die unschönen Stellen herausschneiden. Meine war so groß, dass ich sie nochmal halbiert habe.
  • Die Süßkartoffel mit Olivenöl einreiben (sehr zu empfehlen wenn man als Kind schon gerne gematscht hat) und mit Salz, Pfeffer und Paprika edelsüß kräftig wüzen.
  • Eine Knoblauchzehe in Scheiben schneiden und die Kartofel damit belegen.
  • Alles in Alufolie einwickeln und bei 220°C für 90 Minuten im Ofen backen.
  • Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen, die Folie öffnen und die Kartofel der Länge nach mit einem Messer tief einschneiden und vorsichtig auseinanderklappen. Mit Mozzarella, angerösteten Champignonscheiben und Lauchstreifen füllen. Die Kartoffeln nochmal für 5 Minuten bei 220°C überbacken. Die Folie dabei offen lassen.
  • Das Ganze habe ich dann noch auf einem Salatbett angerichtet ... die größte Schwierigkeit dabei war die butterweiche Kartoffel von der Alufolie auf den Teller zu bekommen .... dann einfach mit einer Gabel aus der Schale essen ....

 

DIe Zutaten

vor dem Backen

eingepackt

nach dem Backen

Fazit: 

extrem lecker ... wird es sicher auch öfter geben in Zukunft. Die leichte Süße der Kartofel und die Pikante Würzung passen hervorragend zusammen ... und gesund ist es sicher auch ...

 

>>> zum Rezept: Ofen-Süßkartoffel

Heute bewege ich mich mit diesem Beitrag einmal auf Abwegen. Nicht für mich bin ich heute in der Küche gestanden ... nein, für meine Hundis hab ich heute etwas gebacken, was ich dann doch auch einmal der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen möchte.

So dürfen sich mein Fellnasen heute Abend oder morgen früh noch über ein Stück

Hundepizza

freuen. Somit ist auch der Zauber der Bezeichnung aufgelöst. Ich habe keinen Hund zur Pizza verarbeitet, sondern eine Pizza für Hunde gebacken ...

Im Grunde unterscheidet sie sich so sehr nicht von einer "Menschenpizza" ... Der Boden besteht aus einem klassischen Pizzateig, der sich hoffentlich auch bald mal unter meinen Grundrezepten einfinden wird.

Der Belag besteht dann aus folgenden Zutaten:

  • Rinderhackfleisch (etwa 400g), mit wenig Öl in einer Pfanne gebraten.
  • Nach Braten von der Platte ziehen und etwa 3-4 Essl. Mehl daruntermischen und zu einer teigigen Masse verarbeiten.
  • Diese Hackfleischteigmasse gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei etwas andrücken.
  • Eine Karrotte und etwas Zucchine mit dem Reibeisen grob raspeln und darauf verteilen.
  • Zum Abschluss eine dünne Schicht Käse darüber verteilen.

Das ganze dann bei etwa 250° für etwa 10 - 15 Minuten in den Backofen. Im Gegensatz zu den Pizzen für unsere menschlichen Münder sollte die für Hunde etwas krosser gebacken werden, aber Achtung ... der Grat zwischen kross und verbrannt ist sehr schmal.

Und noch ein Unterschied ... für die Hunde muss die Pizza natürlich vollständig abkühlen.

Ja ... alles kein Hexenwerk ... Der Vorteil: ich weiß, was meine Hunde zum Fressen bekommen.

Mit dieser, meiner kulinarischen Seite hab ich mich ja ausdrücklich der gesunden und möglichst regional-saisonalen Küche verschrieben. Ferner denke ich, dass leckeres Essen weder aufwendig noch besondes kompliziert sein muss. Es bedarf keiner südthailändischen Krabbenschwänze, schweizer Tiefseegarnelen oder Blätter vom brasilianischen Gummibaum ... die heimische Landwirtschaft hat so viele Zutaten zu bieten die mit mehr oder weniger Aufwand zu leckeren Essen verwandelt werden können.

Gestern habe ich frischen Lauch geschenkt bekommen ... Lauch gehörte bislang noch nicht so sehr zum engeren Kreis der favorisierten Zutaten in meiner Küche ... aber man kann in jedem Alter noch dazu lernen und sich entwickeln. Mit wirklich sehr sehr wenig Aufwand und sehr schnell verwandelte ich heute eine Stange Lauch, etwas Curry und Gemüsebrühe zu einer genialen

Curry-Lauch-Suppe.

Als "Topping" gab es dann noch ein paar Scheiben angeröstete Champignons oben drauf.

 

Step-by-step:

  • 1 Stange Lauch in Stücke schneiden .. die Größe ist dabei relativ egal. Als Einlage am besten erst noch ein paar schöne Scheiben dünn abschneiden und bei Seite legen.
  • Den Lauch gründlich waschen.
  • Etwas Öl (ich hab Sesamöl genommen, normales Pflanzenöl geht aber genauso) in einem Topf erhitzen und etwa 
  • 1 Teel. Curry-Pulver dazu geben. Curry in Öl kurz anrösten und den Lauch dazu geben. Alles gut durchmischen und umrühren.
  • Mit GEmüsebrühe aufgießen ... so viel Brühe, dass der Lauch gerade so bedeckt ist.
  • Alles etwa 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.
  • Von der Herdplatte ziehen und etwas abkühlen lassen.
  • Die Suppe in einen Mixer geben und gut durchmixen. Vom Mixer zurück in den Topf geben und mit Salz und Pfeffer (unbeingt frisch gemahlenen nehmen) abschmecken.
  • Für das Topping: einen mittelgroßen Champignon in gleichmäßige dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne etwas Öl erzitzen und die Champignonscheiben von beiden Seiten anbraten bis sie schön braun sind .. aber bitte nicht schwarz.
  • Von den zuvor beiseite gelegten Lauchringen etwas in einen Suppenteller oder eine Suppentasse geben und mit heißer Suppe übergießen. Mit Champignonscheiben garnieren ... fertig.

 

Der Ursprungszustand!

Die Zutaten

Curry in heißes Öl geben ...

... und anrösten.

Lauch und Brühe zugeben

und alles gut durchmixen

 

Also das ist doch nun wirklich mal richtig einfach und schnell ... Wird sicher ein neuer Favorit in meiner Selfmadefastfoodliste - auch nach einem langen Arbeitstag schnell was frisches zubereitet. 

 

Hier geht es zum Rezept: Curry-Lauch-Suppe

 

Weitere Variationen werden sicher noch folgen ... z.B. mit Kokosmilch oder noch irgendwas fruchtiges dazu ... mal abwarten.

 

 

Vielleicht hat sich der eine oder andere schon gefragt, ob denn mein

Grasdackel

noch lebt! Hier eine gute Nachricht:

Über den Winter hat er sich etwas zurück gezogen, aber dank seiner exoskeletartigen Strurktur hat er die Ruhephase gut überstanden. Heute nun durfte er sich das erste Mal seit Monaten den Bauch so richtig voll schlagen ... und siehe da, er gedeiht prächtig ...

Auf viele schöne Stunden gemeinsam, mein lieber Grasdackel ... und mögen Deine Kräuter meinen Gaumen noch oft erfreuen ...