Ein Kochprojekt, das ich schon seit längerem vorhatte einmal umzusetzen wurde heute von mir endlich in Angriff genommen.

Chili con Carne ohne Carne

Nun, ich weiß dass es mancherorts als Chili sin Carne bezeichnet wird ... aber warum immer mit dem Strom schwimmen? Mein Letzes Chili cC liegt schon ettliche Jahre zurück und bestand auf dem mühsamen Aufreißen einer Fix-Tüte. Schluss damit ... es wird frisch gekocht. Was die Cowboys vor über 100 Jahren schon konnten sollte mich nicht all zu sehr fordern.

Oder doch? ... Bei dem "Blättern" im Internet fand ich etwa so viele verschiedene Rezepte wie Google mir Klicks anzeigte. Wollte mich da jetzt nicht rumstreiten, was gehört rein und was nicht, und so hab ich einfach mal drauf los gekocht.

Wichtig dabei war eben nur, das Hackfleisch des Originals durch etwas anderes zu ersetzen.

Hierbei fiel die Wahl wieder auf die bewährten Soja-Schnetzel. Diese wieder in Gemüsebrühe einweichen und etwa 15 Minuten quellen lassen. Durch ein Sieb giesen und etwas abtropfen lassen.

 

Dann bedarf es eigentlich nicht mehr viel:

  • Zwiebel - in nicht all zu feine Würfel schneiden
  • reichlich Knoblauch fein hacken
  • eine scharfe Chili-Schote mit Kernen fein hacken (macht Schaaaarf)
  • ein Dose Kidney-Bohnen in ein Sieb gießen (mir schmeckt die Lake nciht so sehr, schmeckt dann immer irgendwie nach Dose)
  • zusätzlich hab ich noch ..
  • eine rote Paprika in Würfel geschnitten und
  •  zwei Tomaten, die dringend weg mußten, ebenfalls klein geschnitten (zerkochen dann sowieso).

 

Als Soße verwendet ich eine Tomaten-Paprika-Sose, die noch als Restbestand von Weihnachten im Gefrierschrank ihr Dasein fristete. Sonst einfach mehr gekackte Tomaten dazu und das Würzen anpassen.

Die Zwiebel und den Knoblauch anschwitzen und die abgetropften Sojaschnetzel dazu geben. Alles zusammen scharf anbraten, damit sich reichlich Röstaromen bilden.

Das war auch schon der anstrengenste Teil. Nun noch die Paprika, Chili und Tomaten dazu geben, mit Sose aufgießen und mit Salz, Paprika (edelsüß) und, wenn noch nicht scharf genug, mit Chili würzen. Das ganze noch ein paar Minuten köcheln lassen und schon fertig.

Dazu hab ich ein paar Brötchen aufgebacken (auch noch Restbestände von Weihnachten) und fertig ....

Also ehrlich, so viel schneller ist das Aufreißen einer Fix-Tüte wirklich nicht, dafür ist frisch auf jeden Fall besser, leckerer und gesünder.

Resümee: WOW ... Chili ... WOW ... zu viel bei mir, aber trotzdem lecker. Ein echter veganer Ersatz zum klassischen Chili con Carne, wenn auch ich in Texas jetzt vermutlich ein Einreiseverbot bekomme und dort dafür gesteinigt würde.

Gut dazu passen würde sicher auch Fladenbrot aus Maismehl und ein frischer Salat ... aber wollte es heute mal nicht übertreiben

 

Hier geht es zum Rezept: Chili con Carne ohne Carne

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