Außerplanmäßig vegetarisch ....

ja, das ist ein passender Titel für meinen heutigen Post. Nun ja, unter der Woche wird auch bei mir die Küche in der Regel nur recht spartanisch benutzt .... zumal dieses Wetter so gar nicht zum großen Kochen einläd. Aber heute hab ich ein Essen für morgen vorbereiten müssen und ich habe festgestellt, dass ich es zwar schon häufiger zubereitet, aber noch nie veröffentlicht habe. Zugegeben, ich finde schon auf meiner eigenen Seite schon so manches nicht mehr ... muss mir dringend ein Ordnungssystem für meine Artikel einfallen lassen. Wär doch echt schade drum.

Nun, was ist der Grund meines heutigen Ausfluges in die Küche?

Eine liebe Kollegin, die sich regelmäßig am Montag, Dienstag und all den anderen Tagen, wenn ich die überzählige Menge produzierter und Realität gewordener Kochkreationen mit in die Arbeit bringe erbarmt und mir bei dessen Verwertung hilfreich zur Seite steht, die noch nie darüber gemeckert hat, die tapfer alles aufisst und häufig auch noch hilfreiche Ideen hat, wie man noch mehr variieren kann, hat morgen ihren letzten Arbeitstag ... na ja, zumindest vor ihrem Urlaub. Das allein war eigentlich schon Grund genug für dieses "Abschiedsessen".

Aber da meldete sich gestern auch noch ein Kollege zu Wort, der zur Zeit Strohwitwer ist, Hunger hat und dem bei dem Duft der Zubereitung meiner Bruschetta (siehe letzter Post) das Wasser im Mund zusammengelaufen ist (bei ihm gab's Döner). Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen ... auch eingeladen.

Ach ja, was es morgen gibt? eigentlich ganz banal:

Spaghetti mit veganer Bolognese-Sose

Im Moment kann ich leider nur ein Bild der Sose zeigen ... das Essen gibt es ja erst morgen. Aber die ist ja auch der Kern des Ganzen. Ein paar Spaghetti und etwas geriebenen Käse kann sich ja vermutlich jeder in seiner Phantasie gut vorstellen.

Die Sose ist auch sehr einfach und schmeckt lecker ... ich vermisse auch hier das Hackfleisch in der Sose kein bisschen.

So ging's:

  • Sojaschnetzel in Gemüsebrühe einweichen und 15-20 Minuten einweichen lassen.
  • 1 Zwiebel in feine Würfel schneiden und zusammen mit einer fein gewürfelten Knoblauchzehe in Öl anschwitzen.
  • Eingeweichte Sojaschnetzel dazu geben und anbraten. Zunächst muss die restliche Gemüsebrühe verkochen, dann aber etwas anrösten. Achtung, brennt leicht an.
  • Eine Dose geschälte und gehackte Tomaten dazu geben, ggf. noch etwas Wasser und Tomatenmark unterrühren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Würzen mit Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß und reichlich frischen Kräutern (meine beliebte mediterrane Mischung: Salbei, Oregano, Basilikum, Rosmarin und Thymian, alles fein hacken).
  • Kurz aufkochen und noch eine Weile ziehen lassen. Noch einen kleinen Schuss Olivenöl unterrühren ... Fett ist schließlich Geschmacksträger und erspart so manches Gramm Glutamat.

 

Das war schon alles. Bei mir wird die Sose nun gleich in den Kühlschrank wandern und morgen die dann frisch gekochten Nudeln beglücken und hoffentlich ebendieses mit den Geschmacksknospen meiner Kollegin und meines Kollegen anstellen.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren