Ich gehöre sicher nicht zu denjenigen, die ihr gesamtes Leben in die Öffentlichkeit tragen. Zuweilen neige ich jedoch dazu Selbstversuche durchzuführen, deren Ausgang völlig unklar ist, worüber ich dann doch meine Um- und Nachwelt informieren sollte.
 
So frage ich mich gelentlich, ob mein Körper überhaupt noch Essen ohne Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe verträgt.
 
Ich hab es heute mal ausprobiert.
 
Gestern beim Wochenendeinkauf erfasste mich eine koch-kreative Welle und ich wollte mal wieder versuchen richtig frisch, also ohne Glutamat, TK- oder Konservenware durch das Wochenende zu kommen. Auch bin ich bei weitem kein Vegetarier, jedoch stehen Fleisch und Wurst doch eher selten bei mir auf dem Speiseplan.
 
Herausgekommen ist nun folgendes:
 
eine Art

vegetarisches "Mousakka"

Kartoffel- und Zucchinischeiben in eine Auflaufform geschichtet, eine dicke Lage aus Couscous, in Kokosmilch mit Bärlauch und Oregano zubereitet, wieder eine Schicht aus Kartoffel- und Zucchinischeiben, mit Feta-Käse bestreut und im Ofen überbacken. Nur noch etwas Salz und Pfeffer - fertig.

lauwarmer Spargelsalat

aus grünem Spargel (der weiße war mir einfach zu teuer) auf Ruccola, gebratenen Champignons und Kirschtomaten mit einem Limetten-Dressing und gerösteten Cashew-Kernen.
 

Fazit:

  • Salatdressing viel zu sauer, etwas weniger Salz hätte auch gereicht.
  • Die Zucchini und Kartoffeln waren irgendwie etwas fad im Geschmack und vom Bärlauch war kaum noch was zu schmecken. Auch passt der Feta-Käse nicht unbedingt zu dem Rest. 
  • Ich bin jetzt "satt" ohne "voll" zu sein. 
und ...
... meine Küche sieht aus ... muss wohl grundsaniert werden.
 
OK, mit den Gewürzen muss ich noch üben, da hab ich schon Ideen für das nächste Mal. Die Küche ist aber die wahre Leidtragende.
 
Bleibt nur noch abzuwarten, was diese, alle so wohlvertrauten chemischen Zusatzstoffe entbehrende Ernährung für langfristige Folgen haben wird ... ich werde es sehen.

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