+++ Sommer +++ Sonne +++ Hitze +++

 

Da müssen es eher leichete Gerichte sein, die den Weg aus meiner Küche in meinen Magen finden. Ein Gericht, dass warm, frisch aus dem Ofen genauso gut schmeckt, wie stunden später und schon erkaltet. Das

mediterrane Gemüsepfännchen

Die Zubereitung ist total einfach und die Zutaten je nach Geschmack variabel. Ich habe für diese Variation verarbeitet:

  • Tomaten, in dicke Scheiben geschnitten (so 5 - 8 mm)
  • Auberginen, in dünne Scheiben geschnitten und vorab in einer Pfanne mit ganz wenig Olivenöl angeröstet.
  • Zwiebeln, in Ringe geschnitten, ich fand die roten schöner, geht aber auch mit allen anderen Farben
  • Knoblauch, ebenfalls in dünne Scheibchen geschnitten
  • Oliven, schwarze und in Stücke geschnitten, können aber auch ganz verarbeitet werden.
  • Paprika, rote, in feine Streifen geschnitten.
  • Peperoni, eigelegt und Schärfe nach Wunsch, ich mag die eher mild-pikanten am liebsten.
  • Feta-Käse, griechischer aus Schafs- und Ziegenmilch ... ich liebe diesen Eigengeschmack.

Dazu dannn noch etwas

  • Balsamico-Essig,
  • Olivenöl,
  • Salz,
  • Pfeffer und
  • Kräuter - da ich in diesem Jahr irgendwie so gar kein Glück mit frischen Kräutern am Fensterbrett habe ging mein Griff in den TK-Schrank. Das ist eine ganz akzeptable Alternative zu frischen Kräutern und den getrockneten unbedingt vorzuziehen.

Das ganze Gemüse wird dann einfach in dünnen Schichten in eine kleine Auflaufform geschichtet:

Tomaten - Aubergine - Zwiebeln - Knoblauch - Paprika - Peperoni - Oliven

Dann die Kräuter darüber streuen, mit Salz und Pfeffer würzen, etwas Balsamico und Olivenöl darüber gießen und zuletzt den Feta-Käse darüber streuen.

Das ganze dann bei 180°C für 20 Minuten im Ofen backen ... fertig.

Als Beilage gab es noch einen Salat ... völlig unspektakulär .. und Brötchen. Es passt aber auch hervorragend ein Chiabatta oder Focaccia dazu.

Die Zutaten ... ... alles geschichtet ... ... und schon fertig!

Sehr lecker und sicher auch gesund ... stressfrei und einfach zuzubereiten.

 

Dies war nun die mediterrane Variante ... auf absehbare Zeit werde ich das aber sicher auch noch mal mit anderen, eher einheimischen Gemüsesorten ausprobieren: So schwebt mir vor das mal mit Kartoffeln, Kohlrabi, vielleicht (frischem) Spinat und überbacken dann mit Gouda zu probieren ... die Phantasie kennt keine Grenzen ... ich muss mich nur selber etwas maßregeln, denn essen muss ich ja auch alles dann noch, und meine Waage stöhnt jetzt schon ......

 

 

Ich gebe es ja zu ... ich bin verliebt ...

Aber bitte nicht zu viel Phantasie jetzt an dieser Stelle .... ich bin verliebt in Auberginen ...

Ich lieb diese lila Früchte ... einfach nur lecker, bestimmt auch gesund und total vielseitig. So habe ich heute eine Aubergine in

Auberginenpizza

verwandelt. Inspiriert dazu wurde ich durch ein kleines Video, dass ich vor einiger Zeit einmal gesehen hatte. Heute nun mein Versuch daraus ein leckeres und gesundes Essen zu zaubern ... und im Vergleich zu den Fenchelschiffchen der vergangenen Woche diesmal ein Erfolg.

Der Aufwand hält sich durchaus in Grenzen, und die Vorbereitung kann teilweise durchaus bereits am Vortag erfolgen, was die ganze Zubereitung sehr stressfrei gestaltet. 

Das besondere an dem Ganzen: die Aubergine ist bei dieser Form der Pizza einmal nicht ein Teil des Belages sondern ersetzt den Boden aus Pizzateig ... somit sicher auch eine nette Alternative für eine Balastsoffarme Ernährung.

Und so einfach geht es:

Zuerst muss eine Pizza-Tomatensose hergestellt werden. Diese unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von einer klassischen Pizza:

  • eine Zwiebel und
  • 2-3 Knoblauchzähen
  • in Ölivenöl anschwitzen.
  • 1 Dose gehackte Tomaten dazu geben, mit
  • Salz, Paprika, Pfeffer und italienischen Kräutern würzen.
  • Kurz aufkochen lassen und dann einige Zeit ziehen lassen. Kann auch hervorragend am Vortag zubereitet und über Nacht im Kühlschrank aufbewahrt werden ... zieht dann toll durch.

 

eine Aubergine in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf einen Teller legen

Die Scheiben von beiden Seiten kräftig einsalzen

Etwa 1 Stunde ziehen lassen. Das Salz zieht kräftig Wasser aus den Auberginen.

Mit Küchenpapier die eingesalzenen Scheiben gut abtupfen, damit das Salz wieder entfernt wird.

Die Auberginenscheiben auf einem Grill oder im Backofen grillen.


 

Die gegrillten Auberginenscheiben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Mit Olivenöl bestreichen.

.. mit der vorbereiteten Tomatensose belegen. Je nach Geschmack noch weitere Zutaten zufügen. Ich habe noch einige Peperoni verwendet. Zum Abschluss noch mit Käse bestreuen bzw. belegen. Ich hab eine Mischung aus Emmentaler und Mozzarella verwendet. Aber hier darf der Phantasie freien Lauf gelassen werden ...

 

Das ganze dann etwa 10 Minuten bei 200°C im Backofen backen .... 

Fertig!!!


 

 

Das Ganze habe ich dann auf einem Salatteller angerichtet. 

war total lecker ... und sicher auch gesund ... zumindest aber einmal wieder mein Ziel eingehalten, frische Zutaten verwenden, möglichst regional und saisional ohne chemische Zusatztstoffe ... 

 

Vor vier Wochen zeigte ich an dieser Stelle die pikante Ofen-Süßkartoffel (Ofen-Süßkartoffel). Heute eine kleine Variaton dazu um dem saisionalen Angebot des Spinats Rechnung zu tragen.

Ofen-Süßkartoffel mit Spinat-Käse-Füllung

Die Kartoffel wird ganz genauso zubreitet wie das letzte Mal. Als Füllung verwende ich aber diesmal eine Mischung aus gewaschenem und kleingeschnittenen Blattspinat. Das ganze angerichtet auf einem Salatbett ... klar, der Salat wurde auch aus Spinat zubereitet.

Einfach lecker und gesund ....

 

Ach übrigens, nicht auf dem Bild, aber ich habe die selbe Zubereitung auch mit ganz normalen, einheimischen Kartoffeln versucht ... diese hat keinen so süßlichen Geschmack und sie bleibt etwas fester, aber durchaus auch lecker und auf jeden Fall regionaler als die Süßkartoffeln.

 

Die Spinatsaision ist eröffnet. Nun, Spinat gehörte bisher eher zu den weniger gern gesehenen Gemüsesorten auf meinem Teller. Allerdings hab ich Spinat seit Kindestagen an immer mit dem BLUB in Verbindung gebracht, und allein schon der Geruch dessen Zugereitung jagt mich meilenweit aus der Küche.

Spinat im Salat kenne ich aber schon lange und so heute der Versuch eine Mischform zwischen Rohkost und Blub zuzubereiten.

Herausgekommen sind dabei meine

Spinat-Hefe-Schnecken

Gedacht als Beilage zu Salat oder Suppe merkte ich bei meinem ersten Versuch, dass es durchaus auch als Hauptpmahlzeit geeignet ist. Aber nun erst mal zur Zubereitung.

Als Basis dient ein einfacher Pizzateig (Grundrezept: Pizzateig). Es reicht aber etwa die Hälfte der Menge des Grundrezeptes. Während dieser vor sich hin geht können in aller Ruhe die restlichen Zutaten vorbereitet werden, die da wären:

  • körniger Frischkäse
  • Hafercreme (alternativ für Sahne)
  • Maismehl
  • frischer Blattspinat

 

Die Zubereitung:

Den Blattspinat gründlich waschen, die Blätter von den Stielen trennen und ggf. die harten Stiele herausschneiden (bei großen Blättern). Zum gründlichen Abtrocknen am besten auf einem Geschirrtuch ausbreiten. Den körnigen Frischkäse in eine Schüssel geben und die Hafercreme (oder Sahne) dazu gegben. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2-3 Essl. Maismehl (kann auch Stärke oder normales Mehl sein) dazu geben und im Mixer alles zu einer cremigen Masse verarbeiten. Die Creme soll dick sein, aber nicht zu fest. Ggf. noch etwas Mehl oder Hafercreme dazu geben, je nach Konsistenz.

Den fertig aufgegangenen Teig auf einer Arbeitsplatte ca. 4-5 mm dick ausrollen. Je rechteckiger man die Form hinbekommt, desto einfacher tut man sich später, hat aber auf den Geschmack keinen Einfluss.

Die Käse-Creme gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Den Blattspinat gleichmäßig darauf verteilen.

 

Den Teig mit dem Spinat nun vorsichtig, aber nicht zu locker, zu einer Rolle aufrollen Diese Rolle in etwa 3-4 cm große Stücke schneiden und ...

 


 

...  in eine zuvor eingefettete und mit Semmelbrösel ausgestreute Springform schichten. Es sollte keine Lücke dazwischen bleiben. Das Abschätzen der Menge an Teigschnecken, die man dazu benötigt ist dabei die größte Herausforderung. Sollte die Form voll sein und noch ein Rest übrig bleiben kann man diesen einfach in eine kleine Auflaufform legen, und mitbacken. Schmeckt genauso gut. Wenn die Form voll ist das Ganze mit Öl bestreichen und mit Salz (grobes Salz ist hier hervorragend) und Pfeffer (bitte immer aus der Mühle) würzen und 45 Minuten bei 170°C backen.

Vor dem Essen unbedingt gut abkühlen lassen.

Auch kalt ist es noch lecker.


Resümee:

Eine schnelle und leckere Beilage. Spinat kann sicher auch durch allerlei andere Gemüse- und Kräuterarten ersetzt werden, so dass es ein Rezept für das ganze Jahr ist.

 

Heute mal wieder ein Ausflug in die mediterane Küche, allerdings natürlich wieder unter Berücksichtigung des saisionalen und regionalen Angebots an Zutaten. OK, ich geb ja zu, weder Feta-Käse noch Cashew-Kerne gehören im engeren Sinn zu den regionalen Nahrungsmitteln ... ich kenne beide aber nun schon so viele Jahre, dass ich sie zur Familie zähle und somit ein gern gesehener Gast in meiner Küche sowie später auch in meinem Magen. Zudem unterstütze ich durch den Kauf des in Griechenland hergestellten Käses ja durchaus deren Wirtschaft und nicht wie durch staatliche Zuwendungen lediglich die deutschen Banken ... aber ich wollte jetzt nicht in die Politik abschweifen ... essen darf auch einfach mal nur lecker sein.

Sowohl regional als auch saisonal ist auf jeden Fall der Spinat ... zumindest theoretisch. Es ist durchaus Spinat-Saison, jedoch, obwohl in der ländlichen Provinz lebend, war es mir leider nicht möglich solchen aus einheimischer Produktion zu finden. Es blieb dann bei einer Schale, abgepackt für einen Supermarkt, der Lebensmittel angeblich liebt, und aus Italien nach Deutschland verbracht wurde. Nun, zumindest passt er dadurch zu dem mediteranen Flair meines Essens ... allerdings werd ich es nie verstehen, wieso hier landwirtschaftliche Produkte aus Regionen verkauft werden (und das oft noch billiger) wenn die selben Produkte vor unserer Haustüre wachsen. Wo landen denn die einheimischen Produkte? Ich bekomm sie nicht zu kaufen, wie gesagt, obwohl umgeben von Feldern wohnend eigentlich alles regional verfügbar sein sollte. Aber ich schweife schon wieder in Richtung Politik ab ...

Was ich natürlich wieder konsequent umgesetzt habe: keinerlei chemische Zusätze oder Geschmacksverstärker jedweder Art!!! 

Herausgekommen sind heute:

Ravioli mit Spinat-Feta-Cashew-Füllung mit Tomatensose.

Die Tomatensose hatte ich ncoh von vorgestern übrig, als es Spaghetti gab. Da ich mal wieder eine Menge produziert habe, die eine ganze Familie satt bekommoen würde, werde ich mich die kommenden 3-4 Tage wohl hauptsächlich von Ravioli ernähren, allerdings wird die Sose variieren ... mehr dazu zu gegebener Zeit.

Die Zubereitung ist ... man mag es kaum glauben ... sehr einfach. OK, es ist einiges an Vorarbeit notwendig, aber das Ergebnis entschädigt für die Mühe sicherlich.

Für die Füllung:

eine Handvoll frischen Spinat waschen und in kleine Streifen schneiden. Cashewkerne ohne Fett in einer Pfanne anrösten und fein mahlen. Einen Würfel Feta-Käse in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Den Käse mit einer Gabel zerdrücken, den Spinat und die gemahlenen Cashew-Kerne unterheben und etwas Olivenöl zugeben. Es sollte eine geschmeidige Masse entstehen.

Spinat gewaschen ...
Cashew-Kerne geröstet ...
... und gemahlen ...
Feta-Käse in Stückchen geschnitten ...
... und alles vermischt ...

 

Der Teig:

Die Basis bildet ein klassicher Nudelteig ... das Rezept ist hier [Grundrezept: Nudelteig OHNE Ei]  nachzulesen. Diesen habe ich schon gestern Abend vorbereitet und heute dann nur noch die Weiterverarbeitung.

Den Teig in kleine Stücke schneiden und mit der Nudelmaschine zu dünnen Platten verarbeiten. Sie sollten nicht zu dünn sein, damit sie beim Füllen und Kochen nicht auseinander fallen.

Mit einer geeigneten Form (da ich keine Plätzchenausstecher mehr habe verwende ich ein normales Trinkglas dafür) ausstechen. Die Teigreste können einige Male wieder miteinander verkneten und erneut ausgerollt werden. Wenn der Teig klebt einfach etwas Hartweizengries darauf streuen. ... uups .. eine Ausstechform hatte ich doch noch gefunden ...

Der Nudelteig im Ursprungszustand ..
... ausgerollt zu Teigplatten ...
... und ausgestochen für die Ravioli.
Die Vereinigung:

Mit einem Teelöffel kleine Portionen der Füllung mittig auf die Teigbasis legen. Den Rand mit Wasser einpinseln damit er besser klebt und zusammenfalten. Den Rand mit einer Gabel vorsichtig zusammendrücken. Es darf keine offene Stelle mehr vorhanden sein, sonst löst sich die Füllung beim Kochen heraus.

... ich geb ja zu, das Füllen und verschließen der Ravioli hat schon irgendwie etwas meditatives an sich ....

 

Füllung in die Mitte..
... zusammenklappen und verschließen ...
... und fertig zum kochen.
Das Finale:

Die so vorbereiteten Ravioli können ruhig noch einige Zeit so da liegen ... Keine Hektik aufkommen lassen ...

Einen großen Topf mit Salzwasser zum kochen bringen. Die gewünschte Menge Ravioli vorsichtig in das Wasser geben und etwa 6-8 Minuten leicht kochen lassen. Immer mal wieder vorsichtig umdrehen, damit beide Seiten gar werden.

Tja ... nun nur noch aus dem Wasser fischen und mit der gewünschten Sose, hier eben Tomatensose, anrichten und genießen ....

... und fertig zum Essen ...
Resümee:

lecker ... gesund ... herrlich.

Leider geht der Geschmack des Spinats etwas unter. Der Feta dominiert die Ravioli sehr. Die Cashwe-Kerne kommen auch nur schwach durch. Da muss ich noch etwas daran feilen ... beim nächsten Mal ... aber lecker war es trotzdem ....